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Augmented Reality – Absolut Relevant

Gameloft feiert in diesem Jahr sein zwanzigjähriges Firmenjubiläum. In den letzten zwei Jahrzehnten wurden die Handy-Spiele stetig und beständig auf die neuesten Technologien und verschiedenen Plattformen angepasst. Eine Technologie, die immer noch als „neu“ und „crazy“ daherkommt, ist Augmented Reality (AR) – dabei ist AR fast ebenso lange auf dem Markt wie Gameloft: Die ursprüngliche AR Quake-Version wurde bereits 2004 optimiert und bietet damit seit geraumer Zeit ein AR-Erlebnis für die User. AR bedeutet, dass die vorhandene Umgebung um digitale Informationen und Elemente erweitert wird. Die entsprechende Software ergänzt ein Live-Bild, aufgenommen beispielsweise über die Smartphonekamera, um digitale Grafiken, Bilder, Gegenstände oder Charaktere. Bei Virtual Reality im Gegenteil dazu, tauchen Nutzer komplett in eine virtuelle Welt ein. Mit Pokémon Go wurde AR perfekt umgesetzt und zu einem Massenphänomen. Für Werbetreibende bietet die AR-Technik in der Kommunikation einen Riesenvorteil, es können interaktive, immersive Erlebnisse entwickelt werden, die Interessenten zu Kunden konvertieren. Im Prinzip hat die Games-Industrie erneut ihrer Innovatorenrolle entsprochen, und einer Technik zum Durchbruch verholfen.


Mit virtuellen Erlebnissen noch mehr Menschen erreichen

Seit diesem Frühjahr sind viele der als selbstverständlich angenommenen Routinen und Verhaltensweisen außer Kraft gesetzt. Mobile Games und Spiele (völlig unabhängig von dem Device und ob analog oder digital) haben in den letzten Monaten die Situation von vielen Menschen erträglicher gemacht und für Ablenkung gesorgt. game – Verband der deutschen Games-Branche hat im Mai 2020 die Ergebnisse einer vom Verband initiierten Umfrage veröffentlicht (alle Informationen dazu hier), wonach in der Corona-Krise rund 18 Millionen Deutsche regelmäßig Games spielen und so mit der Familie, Freunden und anderen Kontakt halten. Neben den Punkten Unterhaltung und Entspannung, haben die Befragten auch angegeben, über Games Ausflüge in digitale Welten unternehmen zu können. Auch der Bereich Mobile Gaming hat (noch einmal) neue Spieler hinzu gewonnen. Viele, die eventuell erstmals ihr mobiles Endgerät als Spielkonsole entdeckt haben, werden aufgrund des umfangreichen Spiele- und Genreangebots dem neuen Zeitvertreib treu bleiben. Ein Anknüpfungspunkt für Brands und Unternehmen, dies wirkungsvoll zu nutzen: Sie erreichen, beispielsweise mit innovativen AR-Erlebnissen, eine noch größere Audience als ohnehin schon. Schließlich ist das Smartphone seit Jahren das beliebteste Spielgerät in Deutschland.


Einen Shop-Besuch virtuell reproduzieren

AR-Lösungen bieten Marken und Unternehmen einen unschätzbaren Vorteil: Kleidungsstücke, Schuhe oder Make-Up können virtuell anprobiert werden, ein Möbelstück im Wohnzimmer bereits zur Probe platziert oder ein Fahrgefühl in der Weite Schleswig-Holsteins reproduziert werden. Erlebnisse, die besonders bei der Sorge vor zu vielen Menschen in Shops und Geschäften, durch kein anderes Tool erzeugt werden können. Kurz: Durch die Bereitstellung eines spielerischen AR-Erlebnisses sind Marken in der Lage, den Verbraucher mit dem Produkt auf eine Art und Weise interagieren zu lassen, die nicht nur sicher ist, sondern auch Spaß macht (Beispiele für AR Marketing im DMEXCO Blog). Das US-amerikanische Marktforschungsunternehmen Gartner prognostiziert, dass bis zum Ende dieses Jahrzehnts 100 Millionen Verbraucher AR zum Kauf von Produkten verwenden werden. Eventuell hatte Gartner bei der Prognose den Blick auf die Zahlen der weltweit eingereichten AR- und VR-Patente: Die meisten Patente im Bereich von VR und AR werden weltweit mit über 80.000 am häufigsten in den USA angemeldet. Das Europäische Patentamt kann 16.927 Patente anmelden und Deutschland (bis Januar 2019) etwas mehr als 3.100 Patente (mehr hier). Es bleibt spannend, bis wann die „Patentkluft“ zwischen Europa und dem amerikanischen Markt geschlossen werden kann.


Gamelofts Lösungen im Bereich AR

Aktuell sind zwei Projekte im Bereich AR bei Gameloft absolut relevant: Gameloft for brands hat im September für die Marke Kinder Applaydu entwickelt. In dieser kostenfreien App werden die Spielzeugfiguren der Kinder Produkte via AR lebendig und laden in eine phantasievolle und kreative Welt ein. Außerdem bereitet Applaydu Vorschüler auf die Kompetenzen Lesen, Schreiben oder Mathe vor: ein spielerischer Vor-Schulanfang (Blog-Beitrag).



Das andere Projekt ist eine Kooperation zwischen Gameloft for brands mit Moose Toys, weltweit führendes Spielzeugunternehmen mit australischen Wurzeln. Gemeinsam geht die OH! MY GIF: GIFs Gone Live App and den Start. Die App ist ein neues digitales Tool, mit dem die jungen OH! MY GIF-User und Userinnen den Spaß und das Markenerlebnis virtuell verlängern können. Die AR-Technologie der GIFs Gone Live App weckt die haptischen OH! MY GIF Figuren und Charaktere digital zum Leben. 50 animierten Gifs und Emojis schmücken die persönlichen Videos aus, zudem können alle Videos und Animationen über die App direkt sowie auch über die gängigen Messenger-Apps mit Freunden und Freundinnen sowie mit der Familie geteilt werden. Marktbeobachtungen, die von Moose Toys durchgeführt werden, zeigen, dass Kinder den Mehrwert in der Verknüpfung von realem Spielzeug mit digitalem Zusatznutzen sehr positiv bewerten. Die OH! MY GIF: GIFs Gone Live App ist ab Dezember in Deutschland in den App-Stores.




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