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Mit M-Commerce spielend Kunden und Kundinnen begeistern

Mobile Commerce (M-Commerce), sprich alle Formen des elektronischen Handels über mobile Endgeräte und WLAN, ist ein weltweiter Trend. Was in einigen asiatischen Ländern – allen voran Indonesien und China – schon längst zum Alltag gehört, nimmt auch in Deutschland rasant zu: Bereits 58% der Online-Shopper kaufen über ihr Mobiltelefon oder Tablet ein. Dabei ist das beliebteste Device das Smartphone, nicht zuletzt getrieben durch zahlreiche Shopping-Apps und bessere mobile Websiten. Europaweit wurden schon 2018 mehr Käufe über Apps und mobile Seiten getätigt, als über den Desktop-Rechner.


Die meisten Onlinekäufe in Deutschland finden in den Kategorien „Kleidung, Schuhe, Accessoires“, „Elektrogeräte, Unterhaltungselektronik“ und „Computer und -zubehör“ statt – sowohl über Desktop als auch mobile Endgeräte. Mobile Shopper kaufen zusätzlich vermehrt Bücher und Veranstaltungstickets über ihr handlicheres Gerät. Die am meisten vertretene Altersgruppe unter den mobilen Käufern sind die 18- bis 24-Jährigen (72%). Dazu sind Frauen generell affiner für den mobilen Einkaufsbummel (57%). Kein Wunder also, dass der weltweite Umsatz im M-Commerce bis 2021 auf 3,56 Billionen USD gerechnet wird.



Nach Shoppen folgt Spielen

Jeder zweite und jede zweite in Deutschland spielt Games und das vermehrt über das mobile Endgerät. Das Smartphone hat in den letzten Jahren sowohl PCs als auch Konsolen als beliebteste Gaming-Plattformen abgelöst. Das hängt auch mit der stetig wachsenden Verbreitung von Spielen durch alle Bevölkerungsschichten zusammen. Rund 34,3 Millionen Menschen in Deutschland tauchen bereits in die vielfältigen Spielewelten ein. Für manche überraschend: Gaming ist weiblich, 48% der Nutzer sind Frauen. Zudem liegt das Durchschnittsalter mittlerweile bei 36,4 Jahren – Tendenz steigend. In Deutschland tummeln sich schon 34,3 Millionen im Alter von 9 bis über 50 Jahren in Computer- und Videospielen. Die stereotypische Vorstellung des „Gamers“ hat also längst ausgedient.


Gameloft hat seine mobilen Nutzer noch genauer untersucht:

  • 32% der Spieler in Deutschland, Österreich und Schweiz sind zwischen 18 und 34 Jahren jung

  • Im Durchschnitt verbringen sie täglich 41 Minuten in Mobile Games

  • 45% der Nutzer gehören zur Gruppe der „Heavy Online Shopper“

Mit In-game Advertising sich in die Aufmerksamkeit der User spielen

Es ist also keine Überraschung, dass viele Unternehmen bereits Werbeanzeigen in mobilen Spieleapps schalten, um genau die richtigen Konsumenten anzusprechen. Dem Werbenden stehen hier verschiedene Formate zur Verfügung:

  • Display Anzeigen – der gesamten Handybildschirm wird zur Werbefläche

  • Videos – lebendige Brand Messages im Vollbildmodus, sogar interaktiv

  • Motion Interstitials – individualisierte Animationen für eine hohe CTR

  • Branded Mini Game – volles Engagement und Spaß mit der Brand in playable Ads

  • Native Integrationen – nahtloses Eintauchen in die Spielewelt

In-game Werbung spricht die Zielgruppe in einem unterhaltenden Umfeld an, in dem dazu noch die Aufmerksamkeit der Nutzer deutlich höher ist als auf Websites, Werbeplakaten oder in Magazinen. Insbesondere interaktive Ads können hier begeistern und unterhalten – und haben ganz nebenbei eine bis zu neunmal größere Wirkung auf die Kaufabsichten des Handybesitzers. Diese wiederum verlagern ihre Einkäufe durch bessere Geräte, mehr Zeit am Smartphone oder notwendige öffentliche Einschränkungen ohnehin ins Digitale. Daher ist es schon heute und in Zukunft wichtig, sich mit seinen Konsumenten weiter zu entwickeln und den Trend des Mobile Commerce effektiv für sich zu nutzen.

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