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Playable Ads: Spiel, Spaß, Spannung und eine verbesserte Engagement-Rate

Fürst Pückler wäre hoch erfreut: Schokolade, Erdbeer und Vanille sind, nach wie vor, die beliebtesten Eissorten in Deutschland. Auf der nach dem Oberlausitzer benannten Eisrolle, liegen auf den Sahnehäubchen Bröckchen von Borkenschokolade – keine Karamellsauce, kein Popcorn, keine Müslibits oder Salzbrezeln, und das ist natürlich eine große Enttäuschung. Was wäre, wenn man seiner Lieblingssorte ganz individuell den letzten Schliff geben könnte? Virtuell und in-game ist fast alles möglich.


Mobile in-game Advertising bietet eine große Vielfalt an Möglichkeiten, wie Marken inhaltlich eingebettet werden können, um die Kernbotschaft effektiv zu transportieren. Neben allen klassischen digitalen Werbeformen, ist für Kunden das Format Playable-Ad besonders interessant. Playable-Ads werden individuell für Brands gestaltet und es entstehen Minigames, die Gamer und Gamerinnen einladen, aktiv mit der Marke zu interagieren. Der Kreativität der Unternehmen sind dabei keine Grenzen gesetzt: Mit dem Supertruck durch Häuserschluchten rasen und Hindernissen ausweichen, in einem Blitzquiz Fragen rund um die Tierwelt beantworten – oder seine McFlurry Eiscreme Spezialität individuell selbst mixen. Zusätzlich zu dem positiven Aspekt der Interaktion der User mit der Anzeige, kann das Playable-Ad nicht nur mobile ausgespielt werden, sondern es ist kompatibel für fast alle externen online Plattformen. Die Einbindung auf externen Plattformen ist nicht beschränkt auf Websites oder Portale, auch über die social media Kanäle können die User Ergebnisse mit ihren Freunden teilen und kommentieren, beispielsweise über Instagram oder Snapchat.



Nahtlose Einbettung der Anzeige in das Gameplay

Playable-Ads fördern in besonderem Maße die Interaktion der Gamer und Gamerinnen mit der Brand, dem Produkt oder der Dienstleistung. Es können beispielsweise Belohnungen mit der Anzeige verknüpft werden, die für den Spieler oder die Spielerin im Game direkt einen Vorteil bringen: mehr Booster, mehr Bananen oder besseres Wetter. Für die User bietet die Anzeige somit einen ganz konkreten Mehrwert und verstärkt ihre Motivation mit der Brand zu interagieren.

Anders als beispielsweise beim TV – hier konzentrieren sich die Zuschauer längst nicht mehr nur auf einen Screen sondern widmen sich tausend anderen digitalen und realen Ablenkungen.

Außerdem kann die Werbebotschaft sehr viel präziser auf die Zielgruppe des Games abgestimmt werden beziehungsweise das Genre: In Dungeon Hunter V wäre es für die User überraschend, wenn sie ein Playable-Ad ausgespielt bekämen, in dem sie sich für eine Belohnung einen Weg durch Sahnebaiser puzzlen müssten. Oder in Dragon Mania Legends plötzlich die Drachenbabys statt mit Früchten mit Motorenöl aufgezogen werden... Werbeinhalte können nahtlos in die Spielwelt eingebettet werden und die Tonalität, der Text sowie die Inhalte können in dem Playable-Ad perfekt auf den Spielverlauf und die Interessen der Spieler und Spielerinnen abgestimmt werden. Für den Kunden McDonalds und ihr Produkt McFlurry wurde ein Playable-Ad konzipiert, in dem die User sich mit einfachen Clicks ihre Lieblingszutaten selbst zusammenstellen und sich so ihren persönlichen McFlurry virtuell selbst mixten. Zusätzlich konnten sie auch in ein separates Game einsteigen und mit dem Eiscreme-Becher Zutaten und Punkte einsammeln und damit ihren eigenen McFlurry-Rekord aufstellen. Verknüpft mit dem Game war außerdem eine spezifische User-Befragungen für zusätzliche Consumer-Insights, die als in-game-Mafo integriert wurde. Die Ergebnisse zeigten einen hohen Ad-Recall der McFlurry Playable-Ad, außerdem zeigte sich, das Mini Games generell positiver wahrgenommen werden (in Befragungen sagen 66 Prozent der User, dass interactive Ads spannender sind als andere Werbeformen.)


Phablets auf dem Vormarsch

Die Attraktivität von in-game Advertising und Playable-Ads wird zudem noch gesteigert, weil immer größere und leistungsfähigere Smartphones genutzt werden: 2019 wurden auf dem deutschen Markt über 22 Millionen Smartphones verkauft, der Umsatz mit Smartphones belief sich damit in Deutschland auf knapp 12 Milliarden Euro. Das ist ein Plus von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Am attraktivsten und begehrtesten sind für die Käufer und Käuferinnen Smartphones ab einer Display-Größe von 5,5-Zoll – 18,4 Millionen verkaufte Geräte fallen in diese Kategorie der „Phablets“ (Daten des Digitalverbands Bitkom). Mit einem größeren Display, einer stetig verbesserten Qualität in der Ausspielung von Video- und Gaming-Inhalten sowie kürzeren Latenzzeiten aufgrund von einer verbesserten Netzqualität, steigt auch das Spielvergnügen in Mobile Games. Mit dem weiteren Ausbau des 5G-Netzes eröffnen sich zudem ganz neue Möglichkeiten in der Umsetzung von Content und Spielmechanismen, sowohl für Publisher und Entwickler von Mobile Games, als auch für Unternehmen und Brands in der kreativen und innovativen Umsetzung ihrer (in-game) Kampagnen. #GameOn

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